1000 Fragen – #15

#1, #2, #3, #4, #5, #6, #7, #8, #9, #10, #11, #12, #13, #14

281. Malst du oft den Teufel an die Wand?
Ganz so weit würde ich nicht gehen. Aber ich male mir oft die schlimmstmöglichen Situationen aus. Dann bekomme ich schlechte Laune und schimpfe mit mir selber.

282. Was schiebst du zu häufig auf?
Sport.

283. Sind Tiere genauso wichtig wie Menschen?
Was heißt „wichtig“? Tiere haben sicherlich dieselbe Daseinsberechtigung wie Menschen. Dass wir Tiere essen, steht dabei für mich nicht unbedingt im Widerspruch; die Nahrungskette ist unter Tieren ja auch nicht vegetarisch.

284. Bist du dir deiner selbst bewusst?
Ja, wieder. Wenn man ein Kind bekommt, vergisst man sich in den ersten, betreuungsintensiven Jahren ja gern mal ein bisschen. Das Selbst-Bewusstsein wieder zu erlangen, ist Arbeit.

285. Was war ein unvergesslicher Tag für dich?
Jeder, an dem ich mit lieben Menschen umgeben war. Jeder, an dem ich aus vollem Herzen gelacht habe. Jeder, an dem jemand zu mir gesagt hat, dass er mich mag. Jedes jährliche Kusinentreffen seit 11 Jahren. Es gibt nicht „den einen“ unvergesslichen Tag für mich – ich schätze mich glücklich, zu sagen, dass ich bisher in meinem Leben auf eine ganze Reihe unvergessliche Tage zurückblicken darf. Wie eine Perlenkette.

286. Was wagst du dir nicht einzugestehen?
Auf diese Frage habe ich keine Antwort.

287. Bei welcher Filmszene musstest du weinen?
Oh, bei vielen. Gestern erst wieder beim Ende von „Vaiana“. DU BESTIMMST, WER DU BIST. Bei dieser Botschaft kommen mir schnell die Tränen. Ich heule aber auch immer wieder bei Love, Actually. Je nach Gemütszustand und Hormonstatus hab ich auch schon bei Merci-Werbespots geheult. Ich heule schnell.

288. Welche gute Idee hattest du zuletzt?
Fürs Kusinentreffen eine Neckarfloß-Fahrt zu buchen. Das war ein ganz wundervolles ur-Tübinger Erlebnis.

289. Welche Geschichten würdest du gern mit der ganzen Welt teilen?
Da fällt mir spontan wirklich keine ein. Wenn der Fall eintritt, schreib ich endlich ein Buch.

290. Verzeihst du anderen Menschen leicht?
Kommt drauf an, was vorgefallen ist und wie die anderen mit dem Vorgefallenen umgehen. In dem Moment, in dem sich jemand bei mir entschuldigt oder um Verzeihung bittet, bin ich sofort bereit. Ich würde niemals eine ausgestreckte Hand zurückweisen, weil ich weiß, wie weh das tut.

291. Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?
Auf Konfrontation gehen. Heute warte ich lieber ab. Das altbewährte „eine Nacht drüber schlafen“ wirkt Wunder.

292. Was hoffst du, nie mehr zu erleben?
Die Frage gab es doch irgendwie auch schon mal. Ich möchte nicht mehr in ein CT müssen und ich möchte keine Prüfung mehr schreiben oder ablegen müssen.

293. Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“?
Kommt drauf an. Wenn es mich was angeht, muss ich es schon wissen. Auch was den Filius betrifft, möchte ich lieber informiert sein.

294. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?
Ich höre mir sie gerne an, weil es manchmal erhellend ist, eine andere Perspektive einzunehmen. Entscheiden werde ich letztendlich aber nach meinem eigenen Bauchgefühl.

295. Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?
Beides. Manchmal ist es sehr hilfreich, Situationen aus der Vergangenheit neu zu erfinden, um damit abschließen zu können oder um sie in eine positive Richtung zu lenken. Das Unterbewusstsein lässt sich, so habe ich es mal gelesen, austricksen, und manche Erlebnisse sind dann weniger belastend.

296. Nimmst du eine Konfrontation leicht an?
Ja, aber nicht gerne.

297. In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?
Ich bin sehr häuslich (im Sinne von „hausfraulich“), das war meiner Mutter verpönt. Meine Mutter trägt, seit sie erwachsen ist, Größe 38, bei mir schwankt die Kleidergröße seit Jahrzehnten. Ich bin sehr emotional, meine Mutter eher sachlich.

298. Wo bist du am liebsten?
Daheim.

299. Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?
„Genug“ für wen? Welche Art der Beachtung ist gemeint? Mich interessiert diese „Beachtung“ nicht mehr so sehr. Das hört sich jetzt wahnsinnig abgeklärt und selbstbewusst an, ist aber meiner Ansicht nach eine logische Konsequenz von 14 Jahren Beziehung, 5 Jahren Ehe und einem Kind. Anders ausgedrückt: Ich habe keine Zeit für diesen Scheiß. Im Freundeskreis finde ich, ja, bekomme ich ausreichend „Beachtung“ vom anderen Geschlecht. Was auch immer das heißen mag.

300. Was ist dein Lieblingsdessert?
Schokoeis mit Sahne und Eierlikör. Affogato. Panna Cotta. Schokopudding. Rote Inge. Heiße Liebe. Ach egal, her damit!

 

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