1000 Fragen – #16

#1, #2, #3, #4, #5, #6, #7, #8, #9, #10, #11, #12, #13, #14 , #15

301. Worin bist du ein Naturtalent?
Im Auswendiglernen von Songtexten.

302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert?
Das kann ich jetzt so gar nicht sagen. Die Personen in meinem Umfeld sind glaube ich alle fertig entwickelt.

303. In welcher Situation warst du unfair?
Ich bin dem Filius gegenüber oft unfair, weil ich so einen kurzen Geduldsfaden hab. Und dabei ist er so ein folgsames, braves Kind. Da hätte er von meiner Seite so viel mehr Nachsicht verdient. Ich arbeite dran.

304. Fühlst du dich fit?
Gar nicht.

305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?
Ich denke schon. Ist ein bisschen weit gefasst, der Begriff.

306. Von welchem Buch warst du enttäuscht?
Oh, eine Bücherfrage. Ich hab da ja schon mal ähnlich geantwortet: Bei der Masse an Büchern, die ich so im Laufe der Zeit verschlungen habe, kann ich mich da an keines speziell erinnern. Ich glaube, „enttäuscht“ hat mich bisher noch kein Buch wirklich, es hat mir vielleicht dann einfach nicht gefallen. Ist ja auch Geschmackssache.

307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?
Der Bau der Villa Kunterbunt und damit eben die Gründung unseres Zuhauses.

308. Neigst du zum Schwarz-Weiß-Denken?
Nein, ich hoffe nicht.

309. Was fühlst du, wenn du verliebt bist?
Anfangs ist das ja so, als ob man einen elektrischen Stromschlag bekommen hat und vor lauter Blitzenergie nicht mehr weiß, wohin mit sich. Schlafen, essen, still sitzen, das alles geht kaum mehr. Es ist ein super schönes, aber auch sehr anstrengendes und energieraubendes Gefühl, das sich zum Glück mit der Zeit verändert. Dauerhaft erstverliebt sein, das hält ja kein Mensch aus.

310. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?
In meinem Umfeld schon. Die Verpflegung, auch alkoholisch, muss immer gesichert sein.

311. Welche Dinge stehen noch auf deiner To-do-Liste?
Heute? Toiletten putzen. Handtücher waschen. Die Basar-Sachen vollends fertig machen und zur bezaubernden Person bringen, eine Ladung Altkleider in den Container bringen und in dem Zug dann auch ENDLICH mal das Altglas entsorgen, Nachher vorkochen für heute Abend. Wenn der Filius vom Schulausflug zurück ist, ihn verpflegen und dann zum Hallentennistraining begleiten. Danach mich selber schick machen, denn heute Abend habe ich mit meinem Frauenchor zusammen noch ein kleines Konzert (das große ist am Sonntag).

Auf der übergreifenden, sprich ewigen To-Do-Liste stehen noch so Dinge wie Fenster putzen, endlich mal alle gerahmten Fotografien aufhängen, Ausmisten (AUSMISTEN! AUSMISTEN!) und das Wellness-Wochenende mit dem besten Mann buchen.

312. Hegst du oft Zweifel?
Ja.

313. Womit bist du unzufrieden?
Mit meiner Disziplin.

314. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?
Ich bin früher sooo gerne geflogen. Meist war ich dann im Vorfeld so aufgeregt und überdreht, dass ich sofort eingeschlafen bin, wenn mein Po den Sitz berührt hat. Heute ist das anders. Erstens habe ich Angst (das hängt mit dem Muttersein zusammen). Zweitens kann ich nicht mehr schlafen, aus Gründen – es ist mir mittlerweile zu unbequem, mich stören die Geräusche, mich stören fast alle Menschen um mich herum UND: das on-board Entertainment macht mich fertig. Ich schaffe es auf einem Langstreckenflug locker, eine ganze Staffel irgendeiner TV-Serie zu glotzen. Ist halt auch ne Art Sucht. Aber um die Frage zu beantworten: Mit einem sehr durchwachsenen Gefühl steige ich ins Flugzeug in der Hoffnung, wieder heil zu landen. (Und dass meine Sitznachbarn sich gewaschen haben.)

315. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?
Kommt auf die Richtung an. Wer mir einen Gefallen tut, mir hilft, mich unterstützt usw. , der kann mit meiner Unterstützung und Hilfe auf  jeden Fall und jederzeit rechnen. Wenn ich jemandem helfe, erwarte ich keine Gegenleistung, weil es für mich selbstverständlich ist, zu helfen, wenn es geht.

316. Bist du schon mal schikaniert worden?
Nein.

317. Wie spontan bist du?
Überhaupt nicht. Das geht sogar so weit, dass mir Leute auf die Nerven gehen, die sich selber als „spontan“ beschreiben. Da schaudert’s mich. Ich könnte da jetzt einen ganzen Roman drüber schreiben, wie bescheuert ich es finde, „spontan“ sein zu müssen oder „spontan“ als tolle Eigenschaft hervorzuheben. Nein, ich bin nicht spontan und ICH WILL ES AUCH GAR NICHT SEIN!

318. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?
Natürlich. Meine Familie und meine engen Freunde. Was sollte ich denn für Bedingungen an meine Unterstützung knüpfen?

319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?
Fällt mir momentan keine ein.

320. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?
40 Jahre.

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1000 Fragen – #15

#1, #2, #3, #4, #5, #6, #7, #8, #9, #10, #11, #12, #13, #14

281. Malst du oft den Teufel an die Wand?
Ganz so weit würde ich nicht gehen. Aber ich male mir oft die schlimmstmöglichen Situationen aus. Dann bekomme ich schlechte Laune und schimpfe mit mir selber.

282. Was schiebst du zu häufig auf?
Sport.

283. Sind Tiere genauso wichtig wie Menschen?
Was heißt „wichtig“? Tiere haben sicherlich dieselbe Daseinsberechtigung wie Menschen. Dass wir Tiere essen, steht dabei für mich nicht unbedingt im Widerspruch; die Nahrungskette ist unter Tieren ja auch nicht vegetarisch.

284. Bist du dir deiner selbst bewusst?
Ja, wieder. Wenn man ein Kind bekommt, vergisst man sich in den ersten, betreuungsintensiven Jahren ja gern mal ein bisschen. Das Selbst-Bewusstsein wieder zu erlangen, ist Arbeit.

285. Was war ein unvergesslicher Tag für dich?
Jeder, an dem ich mit lieben Menschen umgeben war. Jeder, an dem ich aus vollem Herzen gelacht habe. Jeder, an dem jemand zu mir gesagt hat, dass er mich mag. Jedes jährliche Kusinentreffen seit 11 Jahren. Es gibt nicht „den einen“ unvergesslichen Tag für mich – ich schätze mich glücklich, zu sagen, dass ich bisher in meinem Leben auf eine ganze Reihe unvergessliche Tage zurückblicken darf. Wie eine Perlenkette.

286. Was wagst du dir nicht einzugestehen?
Auf diese Frage habe ich keine Antwort.

287. Bei welcher Filmszene musstest du weinen?
Oh, bei vielen. Gestern erst wieder beim Ende von „Vaiana“. DU BESTIMMST, WER DU BIST. Bei dieser Botschaft kommen mir schnell die Tränen. Ich heule aber auch immer wieder bei Love, Actually. Je nach Gemütszustand und Hormonstatus hab ich auch schon bei Merci-Werbespots geheult. Ich heule schnell.

288. Welche gute Idee hattest du zuletzt?
Fürs Kusinentreffen eine Neckarfloß-Fahrt zu buchen. Das war ein ganz wundervolles ur-Tübinger Erlebnis.

289. Welche Geschichten würdest du gern mit der ganzen Welt teilen?
Da fällt mir spontan wirklich keine ein. Wenn der Fall eintritt, schreib ich endlich ein Buch.

290. Verzeihst du anderen Menschen leicht?
Kommt drauf an, was vorgefallen ist und wie die anderen mit dem Vorgefallenen umgehen. In dem Moment, in dem sich jemand bei mir entschuldigt oder um Verzeihung bittet, bin ich sofort bereit. Ich würde niemals eine ausgestreckte Hand zurückweisen, weil ich weiß, wie weh das tut.

291. Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?
Auf Konfrontation gehen. Heute warte ich lieber ab. Das altbewährte „eine Nacht drüber schlafen“ wirkt Wunder.

292. Was hoffst du, nie mehr zu erleben?
Die Frage gab es doch irgendwie auch schon mal. Ich möchte nicht mehr in ein CT müssen und ich möchte keine Prüfung mehr schreiben oder ablegen müssen.

293. Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“?
Kommt drauf an. Wenn es mich was angeht, muss ich es schon wissen. Auch was den Filius betrifft, möchte ich lieber informiert sein.

294. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?
Ich höre mir sie gerne an, weil es manchmal erhellend ist, eine andere Perspektive einzunehmen. Entscheiden werde ich letztendlich aber nach meinem eigenen Bauchgefühl.

295. Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?
Beides. Manchmal ist es sehr hilfreich, Situationen aus der Vergangenheit neu zu erfinden, um damit abschließen zu können oder um sie in eine positive Richtung zu lenken. Das Unterbewusstsein lässt sich, so habe ich es mal gelesen, austricksen, und manche Erlebnisse sind dann weniger belastend.

296. Nimmst du eine Konfrontation leicht an?
Ja, aber nicht gerne.

297. In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?
Ich bin sehr häuslich (im Sinne von „hausfraulich“), das war meiner Mutter verpönt. Meine Mutter trägt, seit sie erwachsen ist, Größe 38, bei mir schwankt die Kleidergröße seit Jahrzehnten. Ich bin sehr emotional, meine Mutter eher sachlich.

298. Wo bist du am liebsten?
Daheim.

299. Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?
„Genug“ für wen? Welche Art der Beachtung ist gemeint? Mich interessiert diese „Beachtung“ nicht mehr so sehr. Das hört sich jetzt wahnsinnig abgeklärt und selbstbewusst an, ist aber meiner Ansicht nach eine logische Konsequenz von 14 Jahren Beziehung, 5 Jahren Ehe und einem Kind. Anders ausgedrückt: Ich habe keine Zeit für diesen Scheiß. Im Freundeskreis finde ich, ja, bekomme ich ausreichend „Beachtung“ vom anderen Geschlecht. Was auch immer das heißen mag.

300. Was ist dein Lieblingsdessert?
Schokoeis mit Sahne und Eierlikör. Affogato. Panna Cotta. Schokopudding. Rote Inge. Heiße Liebe. Ach egal, her damit!

 

1000 Fragen – #14

#1, #2, #3, #4, #5, #6, #7, #8, #9, #10, #11, #12, #13

261. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?
Kommt immer drauf an, mit wem … meistens unterhalte ich mich übers aktuelle Zeitgeschehen, sowohl privat als auch öffentlich. Ich unterhalte mich grundsätzlich gern, ich glaube nicht, dass ich da besondere Prioritäten habe.

262. Kannst du leicht Fehler eingestehen?
Kommt drauf an, wie sie mir präsentiert werden. Wenn ich selber drauf komme, denke ich, ja. Wenn mich andere drauf hinweisen, kann ich gern auch mal trotzig sein.

263. Was möchtest du nie mehr tun?
Eine Prüfung schreiben oder machen müssen. Und ins CT müssen.

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?
Fröhlich positiv.

265. Sagst du immer die Wahrheit?
Natürlich nicht.

266. Was bedeutet Musik für dich?
Musik ist mein Lebensbegleiter und spielt eine große Rolle in meinem Leben – ich höre sie gerne und ich singe sie gerne.

267. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?
Nein. Wozu sollte ich das tun?

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?
Ich arbeite lieber alleine, finde es aber immer gut, ein Team für Fragen oder Austausch im Rücken zu haben.

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?
Dass ich es damals nicht einfach gemacht hab.

270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selber nicht?
Auf diese Frage finde ich keine Antwort.

271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?
Wer bestimmt, wann es „intensiv genug“ ist? Ich denke sicher viel nach, auch über „das Leben“, aber die Frage ist echt schwammig.

272. Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?
Selten. Mit dem Alter wird man glaub ich selbstbewusster.

273. Bist du autoritätsgläubig?
Das Wort gibt es nicht. Zumindest verstehe ich den Sinn dahinter nicht. Ich „glaube“ nicht an Autoritäten – wäre irgendwie sinnlos, denn sie gibt es ja nunmal – ich respektiere sie jedoch.

274. Bist du gern allein?
Durchaus. Als Mama eines 7-Jährigen kann man die Qualität des Alleinseins glaube ich anders schätzen als zum Beispiel als Alleinstehende.

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?
Die Wandfarben in unserem Haus.

276. Welchen guten Zweck förderst du?
Ich bin als Stammzellenspenderin registriert. Ich spende mit meinen amazon-Bestellungen fürs DKMS. Ich arbeite zweimal im Jahr beim Kinderbasar, dessen Erlös für einen Schulförderverein verwendet wird.

277. Wie sieht dein Traumhaus aus?
Wie die Villa Kunterbunt (also unsere).

278. Machst du leicht Versprechungen?
Nicht mehr.

279. Wie weit gehst du für Geld?
Bis zum nächsten Bankomat.

280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?
Nein. Ich glaube ich bin nicht eigensinnig genug.

1000 Fragen – #13

#1, #2, #3, #4, #5, #6, #7, #8, #9, #10, #11, #12

241. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?
Nein.

242. Bist du nach etwas süchtig?
Wahrscheinlich schon nach Kaffee, nach Schokolade und ein bisschen nach Fernsehserien.

243. Wessen Tod hat dich am meisten berührt?
Manche Fragen sind hier schon sehr redundant, oder? Der Tod meines Vaters vor 11 Jahren hat mich bisher am meisten getroffen –  und berührt mich bis heute.

244. Wie würde der Titel deiner Autobiographie lauten?
Und sie tanzt.

245. In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?
Ha. Da muss ich jetzt erst mal in mich gehen und darüber nachdenken, welche Person ich sein möchte und ob ich überhaupt eine bestimmte Person sein möchte. Ich habe keine Ahnung. Was ich sicher weiß: ich arbeite an mir, beständig. Ich will geduldig sein und großzügig und selbstbewusst, aber gleichzeitig bescheiden. Also ich würde sagen: 72%.

246. Wann muss man eine Beziehung beenden?
Wenn sie einem schadet. Wenn sie zu viel Energie zieht und keine schenkt. Wenn man sich durch sie schlecht fühlt. Wenn sie einem Zeit und Kraft raubt, anstatt diese zu schenken.

247. Wie wichtig ist dir deine Arbeit?
Insofern wichtig, als dass sie für mich ein extrem wichtiges Gegengewicht darstellt zum Hausfrau- und Mutterdasein.

248. Was würdest du gern gut beherrschen?
Steptanz.

249. Glaubst du, dass Geld glücklich macht?
Nein. Materielle Dinge machen nicht glücklich (hatten wir das nicht schon mal?). Allerdings gehört es natürlich zu einem glücklichen Leben dazu, keine existenziellen Sorgen zu haben.

250. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?
Ja!

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?
Minigolf.

252. Heuchelst du häufig Interesse?
Nein, wirklich nicht. Ich bin vielseitig interessiert, das einzige, was mich wirklich zu Tränen langweilt sind Gespräche oder Monologe über Autos.

253. Kannst du gut Geschichten erzählen?
Geht so, ich habe bisher wenig Gelegenheit dazu gehabt. Ich les sie lieber vor.

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste?
Allen, die ich lieb habe.

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?
Mich um eine Ausbildung und einen Beruf zu kümmern, für die ich wirklich brenne. Und: damals beim Millionär um Bruchteile von Sekunden den heißen Stuhl.

256. Kannst du dich gut ablenken?
Wenns ums Arbeiten geht, ja. Wenn nachts die Gedankenspiralen nicht enden wollen, nein.

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?
In bequemer.

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?
Dass ich mal ein Haus bauen lasse.

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?
Ich mag Männer sehr gerne, möchte aber keiner sein. Schon allein, dass man da nie was findet und emotional meist total unzulänglich ist. Nä.

260. Wer nervt dich gelegentlich?
Herr Söder, Herr Seehofer, Frau Weidel und Herr Gauland. Und zwar permanent – nicht nur gelegentlich.

1000 Fragen – #12

#1, #2, #3, #4, #5, #6, #7, #8, #9, #10, #11

221. Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?
Na klar.

222. Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?
Ja, das mache ich tatsächlich. Und inzwischen auch ohne schlechtes Gewissen.

223. Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?
Verliebt sein wird ja nicht von wollen oder nichtwollen gesteuert. Und ich hab mich nie gegen das Verlieben wehren wollen – ist doch schön. Also ja, immer.

224. Steckst du Menschen in Schubladen?
Ich versuche es nicht zu tun. Und wenn ich merke dass ich das tue, dann versuche ich, die Schublade wenigstens offen zu lassen. Wichtig ist, dass man es erkennt, glaube ich, und demjenigen die Chance lässt, die Schublade zu ändern bzw. zu öffnen.

225. Welches Geräusch magst du?
Meeresrauschen. Die Stimme vom Filius.

226. Wann warst du am glücklichsten?
Jetzt.

227. Mit wem bist du gern zusammen?
Mit meiner Familie. Mit der Gang. Mit mir selber.

228. Willst du immer alles erklären?
So pauschal kann ich das nicht beantworten. Wenn ich gefragt werde, erkläre ich gerne. Wenn ich das Gefühl habe, missverstanden zu werden, erkläre ich gerne.

229. Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?
Heute Morgen, als ich den Filius zur Schule los schickte. (Hinweis: Es ist MEINE Angst, die ich jedes Mal aufs Neue überwinden muss, nicht seine. Und ich zeige sie nicht.)

230. Was war deine größte Jugendsünde?
Pah. Ich war so eine brave, angepasste, unauffällige Jugendliche. Da gab’s keine Sünden. Da nicht *chchch*.

231. Was willst du einfach nicht einsehen?
Dass „man“ ab einem bestimmten Alter bestimmte Dinge nicht mehr tun darf.

232. Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?
Oh, da könnt Ihr meinen „kleinen“ Cousin gerne fragen. Es geht da um unseren Trip mit der Oma nach den USA und um einen kleinen, blinden Hund namens „Tucker“.

233. Welchen Tag in deinem Leben würdest du gern noch einmal erleben?
Jeden, an dem ich getanzt habe. Jeden, an dem ich geküsst habe.

234. Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?
Zeit.

235. Würdest du gern in die Zukunft schauen können?
Lieber nicht.

236. Kannst du gut deine Grenzen definieren?
Ich glaube, inzwischen ja. Also definieren schon. Mit dem Kommunizieren, da hapert’s noch ein bisschen.

237. Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?
Ich glaube vor zweieinhalb Jahren, als ich mir diesen Riss in der Schlagader zugezogen habe. Das hätte ziemlich gefährlich werden können.

238. Hast du einen Tick?
Ich weiß zu jeder Situation einen Song. Und wenn ich gut gelaunt bin, hau ich den auch raus.

239. Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?
Ein Zustand.

240. Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen.
Mit jemandem, den ich mag und der es aushalten kann, in diesen Minuten bei mir zu sein.

1000 Fragen – #11

#1, #2, #3, #4, #5, #6, #7, #8, #9, #10

201. Wie gut kennst du deine Nachbarn?
Ganz gut. Wir haben Glück mit unseren Nachbarn. Mir ist eine gute Nachbarschaft sehr wichtig – meine Eltern haben mir das so vorgelebt und ich bin froh, dass wir hier so herzlich aufgenommen wurden und so nette, offene und hilfsbereite Nachbarn haben.

202. Hast du oft Glück?
Ja. Ich habe bisher in meinem Leben ganz großes Glück – unfassbar viel und großes Glück.

203. Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?
Das kann ich nicht bestimmen. Ich glaube, die meisten Freundinnen habe ich gefunden, weil wir uns so ähneln.

204. Was machst du anders als deine Eltern?
Von außen betrachtet, wenig. Wenn man genauer hinschaut, waren meine Eltern sehr frankophil und mich zieht es eher in den englischsprachigen Raum. Meine Eltern waren bzw. sind große Fernsehgegner, ich sehe das nicht so eng. Wir waren jetzt schon das 4. Mal am selben Urlaubsort/Campingplatz – das hätten meine Eltern niemals getan. In meiner Jugend bzw. als junge Erwachsene habe ich geraucht und mir die Nächte in Diskotheken um die Ohren gehauen – das hat meine Eltern befremdet. Aber so ist das dann halt auch mit den Generationen.

205. Was gibt dir neue Energie?
Eine gute Nacht. Eine Umarmung. Das Wissen, nicht alleine zu sein. Kaffee.

206. Warst du in der Pubertät glücklich?
Ich erinnere mich nur sehr wenig an meine Pubertät. Ich war immer sehr unglücklich bzw. unerwidert verliebt. Das hat mich nachhaltig geprägt, glaube ich, und für lange Zeit habe ich mich als hässliches Entlein gesehen. Ansonsten war ich glaube ich normal bis sanft pubertierend.

207. Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?
Letzten Sommer bei dem runden Geburtstag der bezaubernden Person – zumindest annähernd.

208. Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?
Sag ich nicht.

209. Blickst du oft um?
Was für eine seltsame Frage, sowohl inhaltlich als auch formal. Ist das jetzt real gemeint oder eher theoretisch? Als Lektorin würde ich sagen, es müsste heißen: „Blickst du dich oft um?“. Also, ich denke, nein. Warum sollte ich. Also es sei denn, man sitzt gemütlich auf einem Geburtstag, trinkt ein paar Gläschen Sekt und die Rede kommt auf Clowns. Und dann muss man alleine heimlaufen, im Dunkeln. Da kann es schon sein, dass ich mich ab und an mal umblicke.

210. Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?
Das, was ich hier jetzt auch nicht hinschreibe.

211. Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?
Wir streiten nicht, auch wenn mir das keiner glauben mag. Ich schreibe das wertfrei und glaube tatsächlich, dass konstruktives Streiten einer Beziehung gut tut.

212. Worauf freust du dich jeden Tag?
Das ist tagesformabhängig. An manchen Tagen freu ich mich auf den Tag an sich, auf geplante Unternehmungen, auf mein Frühstück. An anderen Tagen freu ich mich darauf, dass ich wieder ins Bett gehen kann.

213. Welche Freundschaft von früher fehlt dir?
Die mit Nicole. Die mit Carsten. Die mit Stefan. Die mit Micha M.

214. Wie gehst du mit Stress um?
Eins nach dem anderen. Listen schreiben. Schokolade essen. Bewusst Auszeiten nehmen. Früh ins Bett gehen.

215. Gibst du dich gelegentlich anders, als du in Wirklichkeit bist?
Sicher.

216. In welchem Punkten gleichst du deinem Vater?
Ich kann sehr autoritär sein. Echt jetzt. Und ich bin streng, was bestimmte Werte oder das Benehmen angeht. Ich liebe witzige Sprüche und zitiere sie auch gerne. Und last not least: Ich entertaine gerne.

217. Kann man Glück erzwingen?
Nein, es wird einem geschenkt.

218. Welcher Streittyp bist du?
Ich warte meistens eine Weile, bis ich eine Diskussion beginne. Trete einen Schritt neben mich und versuche, so objektiv ich kann, die andere Seite zu sehen. Und wie die andere Seite mich sieht. Meistens ist der Grund für einen Streit dann verflogen, siehe Frage 211.

219. Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?
Ja. Ich wache oft sogar lange vor dem Weckerklingeln auf. Das ist bestimmt das Alter. Örks.

220. Wie klingt dein Lachen?
Lustig.

1000 Fragen – #10

#1, #2, #3, #4, #5, #6, #7, #8, #9

181. Würdest du gern in eine frühere Zeit zurückversetzt werden?
Meine erste Reaktion: nein. Wenn ich aber darüber nachdenke, was zurzeit alles so passiert in unserem Land und dieser Gesellschaft, denke ich, würde ich vielleicht doch gerne zurück in die 90er. Oder das erste 2000er-Jahrzehnt? Ich bin alt genug, um mich an entspanntere Zeiten zu erinnern. Das macht mir Sorge.

182. Wie egozentrisch bist du?
Nicht so sehr, hoffe ich. Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, ob man das aus sich heraus selbst beurteilen kann.

183. Wie entspannst du dich am liebsten?
Beim Netflix-Serienschauen. Und beim Lesen, natürlich.

184. Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?
Ja. Sehr oft. Aber das ist – so vermute ich – wirklich nur ein Gefühl.

185. Worüber grübelst du häufig?
Über nicht gesagte Dinge. Über nicht geführte Unterhaltungen. Über nicht getane Dinge. Über Szenarien, die passieren könnten. Über Szenarien, die hätten passieren sollen.

186. Wie siehst du die Zukunft?
Besser.

187. Wann bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?
Am 17. September 2004. Obwohl wir – und das ist der eigentliche Skandal – schon Wochen bzw. Monate vorher beide bei einer Geburtstagsfeier einer gemeinsamen Freundin waren. Da hat er mich nicht bemerkt. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll?!

188. Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?
Ich erkenne mich oft als eine Mischung aus meiner Mutter und meiner Oma Rosel wieder. Im Umgang mit dem Filius merke ich aber auch viel von meinem Papa in mir drin.

189. Wie verbringst du am liebsten deinen Abend?
Vor dem Mobile Home beim Enzo mit einem Gin Tonic und meinen Jungs, Kniffel spielend. Alternativ mit meiner Lieblingsserie auf dem Sofa oder – wie früher – mit der Family bei einer Samstagabend-Show. ODER natürlich mit den Mädels einen Reimsaufen, so vong Underhalltung her.

190. Wie unabhängig bist du in deinem Leben?
Seit ich ein Kind habe kein bisschen.

191. Ergreifst du häufig die Initiative?
Nein. Und das sollte ich.

192. An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?
An alle meine beiden. Unser Hund, Conny, war ein eigenbrötlerisches Original. Wir haben viel mit ihr gelacht, sie war sehr witzig und, ja, einfach eigen. Von ihr habe ich gelernt, ein Tier in all seinen Eigenarten und mit seinen Wünschen und Bedürfnissen zu respektieren. Ich hab sie sehr geliebt. Mein Kater, Pierosch, war mein treuer Gefährte während meiner Singlezeit und als ich alleine gewohnt habe. Er hat mich getröstet und unterhalten, gewärmt und beschnurrt. Ich kann immer noch das Gefühl abrufen, wenn ich ihn auf den Arm genommen hab und er seinen Kopf unter mein Kinn geklemmt hat. Er war der Beste.

193. Hast du genug finanzielle Ressourcen?
Ja.

194. Willst du für immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?
Ja. Wobei ich ja fürs Alter schon davon träume, mit Mann und Wohnmobil durch die Welt zu reisen. Mal schauen.

195. Reagierst du empfindlich auf Kritik?
Ja, sehr. Und irrational. Kommt aber auch auf die Tagesform an.

196. Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?
Nein, maximal vor mir selber.

197. Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?
Wenn es möglich ist, ja.

198. Worüber hast du dich zuletzt kaputtgelacht?
Über die hopsenden Dackel im Ferienprogramm-Zirkus.

199. Glaubst du alles, was du denkst?
Zum Glück nicht.

200. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?
Ich denke da spontan an so einige Hochzeiten aus dem Freundes- und Verwandtschaftskreis. Immer wenn getanzt wird! Das letzte wirklich ausschweifende Fest war der 40er einer bezaubernden Person letztes Jahr. Mögen die Feste nie zu Ende gehen.

1000 Fragen – #9

#1, #2, #3, #4, #5, #6, #7, #8

161. Bist du ein Hundetyp oder ein Katzentyp?
Weder noch – oder besser: beides. Ich mag alle Tiere. Ich hatte schon einen Hund und einen Kater (also so einen, der schnurrt) und hab beide sehr geliebt und vermisse beide schmerzlich. Es wird auch wieder mal ein Hund bei uns einziehen, der Filius hätte auch gerne einen. Wir warten noch ein bisschen, aber die Sehnsucht ist da.

162. Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?
Das ist eine interessante Frage – keine Ahnung. Ich denke, dass ich dann die Nähe der Person suche, viel lächle und lache, das Gespräch suche, Hilfe anbiete, vertraulich werde.

163. Isst du eher, weil du Hunger oder Appetit hast?
Beides, denke ich. Ich esse oft erst dann, wenn ich richtig Hunger habe, was saublöd ist, da ich dann immer das nächst Greifbare reinschaufeln muss, um nicht hangry zu werden. Wenn ich keinen Appetit habe, wird es schwierig, dann kann ich auch nix essen und sei der Hunger noch so groß. Schwierig!

164. Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?
Also seltenst. Ich tanze schon oft, aber ich mag mir dabei überhaupt nicht gerne zuschauen, weil ich mich ganz schrecklich finde, tanzend.

165. In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?
Jeder ist anders. Ich fühle mich oft nicht verstanden vom Umfeld, darunter leide ich. Ich glaube, ich habe ein lebhafteres und dominierenderes  „Innenleben“ als viele andere Menschen. Ich habe viele Ängste und Sorgen, die ich schlecht mitteilen kann. Und wenn ich spüre, dass mich jemand versteht, dann hat derjenige eine Freundin fürs Leben – ob er/sie will oder nicht.

166. Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?
Öhm. Ein Jugendfilm ist ja – normalerweise – nicht für Kinder gedacht. Oder versteh ich das jetzt wieder zu genau? Ich kenne keine expliziten „Jugendfilme“, was soll das sein? Stand by Me, Pretty in Pink, She’s the One, Can’t Buy Me Love – diese Filme fallen mir spontan ein und als junger Mensch habe ich sie sehr gerne geschaut. Geliebt! Mit dem Filius würde ich sie aber nicht anschauen. Mit ihm zusammen „Kevin allein zuhaus“ – das ist ein Spaß! Aber das ist jetzt auch wieder kein Jugendfilm. Oder? Ich versteh‘ die Frage nicht. Oder nein: Ich habe keine Antwort auf die eigentliche Frage.

167. Bleibst du bei Partys bis zum Schluss?
Ich gehe leider viel zu selten auf Partys, aber ja, der Mann und ich, wir gehören schon oft zu den letzten, die gehen. Der harte Kern halt. Warum auch gehen, wenn’s schön ist und wenn es Alkohol gibt.

168. Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?
In letzter Zeit … kann ich gar nicht so richtig sagen … ich überlege noch.

169. Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?
Ja.  In Gedanken schon. Notizen mach ich aber keine. Wenn ich diejenige bin, die anruft, überlege ich mir einen Einstiegssatz und eventuell, was für Fragen angesprochen werden könnten.

170. Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?
Gestern.

171. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?
Mit dem Mann und dem Filius. Immer wieder gern.

172. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?
Nie leer laufen.

173. Was fällt dir ein, wenn du an Sommer denkst?
Italien. Wasser. Eiswürfel. Das Gefühl, wenn man ohne Jacke und in Flip-Flops aus dem Haus kann. Auf dem Balkon frühstücken. Eis.

174. Wie duftet dein Lieblingsparfum?
Wie Jil Sander Pure.

175. Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?
„Mit dir geht sowas ja nicht.“

176. Wie findest du dein Aussehen?
Zurzeit? Reden wir nicht drüber. Grundsätzlich okay.

177. Gehst du mit dir selbst freundlich um?
Ja.

178. Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?
Ohne Not niemals. Wenn ich jetzt durch einen Unfall o. ä. total entstellt wäre und man könnte das „richten“ – wahrscheinlich schon.

179. Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?
Dirty Dancing.

180. Füllst du gern Tests aus?
Gibt es jemanden, der das gerne tut? Kann ich mir nicht vorstellen. Falls diese Fragen hier als Test gelten, ja, klar, die machen mir Spaß. Aber einen Test, bei dem hinterher bewertet wird, wie ich antworte? Ist die Frage ernst gemeint?

1000 Fragen – #8

#1, #2, #3, #4, #5, #6, #7

141. In welche Länder möchtest du noch reisen?
Island, Rumänien, Schweden, Norwegen, Südafrika, Venezuela, Neuseeland.

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gern?
Gedankenlesen.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?
Ich erinnere mich nicht. Ich bin ziemlich abgebrüht.

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?
Ein bestimmtes fällt mir jetzt nicht ein. Aber ich freue mich immer sehr, wenn im Radio ein Song aus früheren Zeiten kommt, als ich noch viel unterwegs war. Also 80er- und 90er-Jahre Musik. Oder auch Songs, die selten gespielt werden.

145. Wie flexibel bist du?
Nicht so sehr. Ich arbeite dran. Es hilft sehr, mit einem Mann verheiratet zu sein, dessen Lebensmotto „schau mer mal“ ist. Da kann ich viel lernen und abschauen.

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gern magst?
Wassermelone mit Schafskäse und Basilikum. Moah.

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?
Leute beobachten und innerlich lästern.

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?
Im Spiegel. Auf Fotos kann ich mich nicht oder nur kaum ertragen.

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?
Weder noch. Leider.

150. Führst du oft Selbstgespräche?
Oft nicht, ab und zu schon. Meistens zur Selbstmotivation oder wenn ich mich sehr, sehr ärgere.

151. Wofür warst du gern berühmt?
Für ein Buch, das ich geschrieben habe.

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?
Nachhaltig schlimm. Wie ein Schlag vor den Kopf – und das Herz.

153. Wen würdest du gern besser kennenlernen?
Mich selbst.

154. Duftest du immer gut?
Leider nicht. Und seit man keine Aluminium-Deos mehr verwenden soll, erst recht nicht *augenroll*.

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?
Hm. Da kann ich nur einen Durchschnittswert angeben, ich denke so etwa 30 – 40.

156. Googelst du dich selbst?
Selten. Wenn ich meinen Mädchennamen google, kommt da ein alter Tatort, in dem die Haushälterin mit meinem Namen die Mörderin war. Das amüsiert mich sehr. Ansonsten kommt man halt mittlerweile auf meine Website, denke ich. Also eher unspektakulär.

157. Welches historische Ereignis hättest du gern mit eigenen Augen gesehen?
Da fällt mir echt keins ein.

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?
Ich glaube nicht. Ich könnte außer mit meinen beiden Jungs glaube ich mit niemandem zusammen wohnen. Hätte aber auch kein Problem damit, alleine zu wohnen.

159. Sprichst du mit Gegenständen?
Ja, manchmal. Wenn was nicht funktioniert. Auch mit meinem Auto manchmal.

160. Was ist dein größtes Defizit?
Disziplin.

1000 Fragen – #7

#1, #2, #3, #4, #5, #6

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Ich wüsste nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Auf meiner persönlichen Wertschätzungsskala? Niemals. Beim Zeitmanagement? Geht manchmal nicht anders, aber das hat mehr was mit Alltagsorganisation zu tun. Kurzum: Ich verstehe die Frage nicht so richtig.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Dass sie mir ein stabiles Zuhause geschenkt haben und eine glückliche Kindheit. Dass sie mir Grundwerte vermittelt haben und gute Vorbilder waren. Dass sie mich so lassen konnten, wie ich bin.

123. Sagst du immer, was du denkst?
Nein. Und mich nerven genau die Leute, die das tun. Meistens mit dem Zusatz „ich bin halt ehrlich, ich sag halt was ich denk'“. Jaja. Ungefragt dann auch noch. Tatsache ist: Ich sollte vielleicht öfters sagen, was ich denke und weniger zurückhaltend sein. Meistens halte ich mich allerdings an das Credo, „if you don’t have anything nice to say, just don’t say anything at all“.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Ja natürlich, wenn der 7-Jährige es in Beschlag genommen hat. Manchmal, wenn ich alleine zuhause bin, lasse ich Shopping Queen o. ä. im Hintergrund dudeln. Früher und besonders in der Zeit, als ich alleine gewohnt habe, ist der Fernseher ständig gelaufen. Und: Ich finde das überhaupt nicht verwerflich.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Ich wiederhole mich da, aber diese Frage scheint mir ebenfalls redundant: Den frühen Tod meines Vaters und damit verbunden den Verlust eines wunderbaren Opas für meinen Sohn.

126. Was kaufst du für deine letzten zehn Euro?
Kuchen!

127. Verliebst du dich schnell?
Ja. Ständig.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
An etwas Schönes – entweder etwas, das ich erlebt habe, oder etwas, das ich noch erleben möchte.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Freitagnachmittag. Wenn das ganze schöne Wochenende noch vor einem liegt.

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?
Hm. Wahrscheinlich die Gründung von Messmerscharf.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gerne einmal einen Tag verbringen?
Oh. Wentworth Miller, denke ich. Oder Ellen DeGeneres.

132. Warst du schon einmal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
Ja. Ständig.

133. Was ist dein Traumberuf?
Schauspielerin.

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
Das hängt von der Person ab, die ich bitte. Es gibt einen kleinen Kreis an Personen in meinem Umfeld, die kann ich sehr gut um Hilfe bitten.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?
Bücher. Fotos. Briefe.

136. Welche Seite im Internet besuchst du täglich?
Verschiedene Blogs, die ich seit langer Zeit lese.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Dinge sind selten gratis.

138. Hast du schon mal was gestohlen?
Ja, aber unabsichtlich! Als ich noch ein Windelkind hatte, ist es mir passiert, dass der Windelkarton den Weg vom Einkaufswagen (untere Ebene) nicht aufs Band geschafft hat. Und die Kassiererin hat den Wagen nicht kontrolliert.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Also am liebsten etwas, das im Ofen gart und ich währenddessen die Küche aufräumen kann. Ich gebe aber zu, dass ich extrem selten für Gäste koche.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten einmal eine Minute lang gratis einkaufen?
Beim Hecht in Tübingen.