1000 Fragen – #37

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721. In welchem Beruf wärst du wahrscheinlich ebenfalls gut?
Ich glaube, ich wäre dann doch eine ganz gute Lehrerin geworden und ich gebe diesen Gedanken auch noch nicht ganz auf.

722. Was waren die liebsten Worte, die du jemals zu einer Person gesagt hast?
Ich sage ständig liebe Worte zu denen, die ich lieb hab. Liebe Worte kann man gar nie genug sagen und liebe Worte nutzen sich auch nicht ab. Ich mag dieses „beste, liebste, größte, schnellste“ in diesem Fragenkatalog nicht, ich mag da keine Wertung abgeben müssen.

723. Was von der Einrichtung deiner Wohnung hast du selbst gemacht?
Wenn selber zusammenschrauben als selbst gemacht gilt: So manches Kallax-Regal (zumindest hab ich dabei geholfen). Ansonsten mach ich keine Möbel selber, das kann der Schreiner besser.

724. Wie würden dich Leute beschreiben, die dich zum ersten Mal sehen?
Freundlich, verbindlich, offen.

725. Was würdest du mit einer zusätzlichen Stunde pro Tag anfangen?
Auf dem Sofa rumfaulenzen. Bevorzugt mit meinen beiden liebsten Menschen.

726. Welchen Film würdest du für einen Filmabend mit Freundinnen aussuchen?
Einen, bei dem man so richtig heulen kann.

727. Fühlst du dich anders, wenn du ein Kleid trägst?
Wie, anders? Ich trage gerne Kleider, weil ich sie sehr bequem und kleidsam finde (chchch). Von daher fühle ich mich in Kleidern wohl. Aber nicht anders.

728. Welcher Geruch erinnert dich sofort an früher?
Seife.

729. Was würdest du anders machen, wen du auf niemanden Rücksicht nehmen müsstest?
Wenn ich nur nach mir schauen müsse (ich weiß nicht, ob ich die Frage da jetzt richtig verstehe), würde ich sicher anders einkaufen, meinen Alltag anders organisieren, viel mehr abends rausgehen, später aufstehen, mehr Netflix kucken. Aber irgendwie will ich das so gar nicht.

730. In welcher alten Kultur hättest du leben wollen?
In keiner. Ich bin sehr, sehr froh, dass ich in modernen Zeiten leben darf. Zum einen, was die medizinische Versorgung und auch die ganzen technischen Annehmlichkeiten angeht. Zum anderen war es glaub ich als Frau in keiner alten Kultur besonders lustig.

731. Denkst du lange über Entscheidungen nach?
Das kann ich so pauschal nicht sagen. Wenn es nur um mich geht und keine großartigen Konsequenzen zu befürchten sind, entscheide ich schnell und aus dem Bauch. Wenn es um den Filius geht oder um weitereichende Entscheidungen, dann folge ich dem alten Grundsatz: Lieber nochmal ne Nacht drüber schlafen.

732. Hast du schon einmal vor dem Ende eines Films das Kino verlassen?
Ich bin mir gar nicht mehr so sicher, aber ich glaube schon. Und im Theater bin ich glaube ich auch schon mal in der Pause gegangen. Aber: das kommt sehr selten vor. Erstens bin ich ja Schwäbin und zweitens denke ich schon auch immer, es könnte ja noch was werden.

733. Über welche unangemessenen Witze lachst du insgeheim doch?
Wahrscheinlich über alle, es sei denn, es geht wirklich unter die Gürtellinie (Nationalsozialismus, Vergewaltigung, Missbrauch, Tierquälerei – darüber kann ich auch insgeheim wirklich nicht lachen).

734. Findest du, dass die schlechten Tage auch zum Leben gehören?
Natürlich.

735. Was müsste in der Gebrauchsanweisung zu deiner Person stehen?
Anlächeln, in den Arm nehmen, Blumen und Pralinen (mit Alkohol!) kaufen.

736. Wie groß ist unsere Willensfreiheit?
„Unsere“ soll heißen, in Deutschland, in der heutigen Zeit, in Europa? Schwammige Frage. Ich denke schon, dass wir hier in Deutschland und Europa ziemlich alles erreichen können, was wir wollen – so der Wille eine realistische Basis hat.

737. An welchem Kurs würdest du gern teilnehmen?
Kreatives Schreiben.

738. Machst du manchmal Scherze auf deine eigenen Kosten?
Na, sicher. Das sind oft die witzigsten.

739. Welche Blumen kauft du am liebsten für dich selbst?
Tulpen in Massen. Und ansonsten halt, was die Saison so hergibt.

740. Welche Eigenschaft eines Tieres hättest du gern?
Na, fliegen können wäre cool.

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1000 Fragen – #36

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701. Wie zufrieden bist du mit deinem Körper?
Mein Körper ist sehr tapfer. Ich tu viel zu wenig für ihn und er macht – meist – brav, was er soll. Um also die Frage zu beantworten: Ich bin mit meinem Körper zufrieden.

702. Wenn du für eine Wand in deiner Wohnung eine Farbe aussuchen solltest: Für welche Farbe würdest du dich entscheiden?
Ich habe ein meinem Haus viele farbige Wände. Hellgrün, Türkis, Pflaume, Latte Macchiato, Hellorange. Und ich würde mich immer wieder dafür entscheiden. Ich find bunte Wände toll!

703. Was hast du gestern Schönes getan?
Gestern war kein guter Tag für mich, weil ich vom Aufstehen bis zum Schlafengehen mit einer für mich untypischen und nicht erklärbaren* schlechten Laune zu kämpfen hatte. Deswegen gab es kaum Schönes. Außer: Abendessen und ausführliches Quatschen und Erzählen mit dem besten Mann und ausgiebiges Kuscheln mit dem Filius. Und das ist schon was.

*mir ist es jetzt gerade eingefallen, warum ich so schlecht gelaunt war: Schreibblockade. Heute konnte ich den Artikel fertig schreiben und es geht mir besser. Jippie!

704. Was machst du, wenn dir etwas nicht gelingt?
Es sein lassen. Es sei denn, es ist ein Rezept. Wenn ich analysieren kann, was ich falsch gemacht hab (Stichwort: Käsekuchen), dann probiere ich es noch mal. Auch bei Liedern, die wir im Chor einstudieren, bleibe ich eher dran. Bei anderen Dingen habe ich herzlich wenig Ehrgeiz.

705. Was ist das Unheimlichste, das du jemals getan hast?
Ich hab noch nie etwas Unheimliches getan. Warum sollte ich. Ich erschrecke mich, so sagt es zumindest der beste Mann, ja schon vor meinem eigenen Schatten. Oh, da fällt mir doch was ein. Ich war in der Nachbarschaft auf einer Geburtstagsfeier. Es war Sommer und es wurde spät. Die Rede kam auch auf Clowns. Ich habe große Angst vor Clowns und nicht nur seit und wegen „ES“. Ich hasse Clowns, ich finde sie widerlich. Jedenfalls fanden es die Anwesenden bei der Party angebracht, gruselige Clownsgeschichten hervorzukramen, unter anderem auch diese. Nicht lustig. Ich musste also mit diesen Geschichten im Kopf zusammen mit dem Filius mitten in der Nacht in ein leeres Haus heimkommen, der Mann war nicht da. Und da bin ich (heimlich natürlich) in jedes Zimmer und hab das Licht angemacht, um sicher zu gehen, dass da kein Clown auf dem Bett sitzt. Unheimlich ist gar kein Ausdruck dafür.

706. Sind andere gern in deiner Nähe?
Andere? Also ein paar, die ich kenne, schon.

707. Was schwänzt du manchmal?
Sehr selten Pflichtveranstaltungen. Früher hab ich in der Oberstufe zusammen mit meinem besten Freund immer Reli geschwänzt. Aber mal ehrlich – die fünfte Stunde war hohl und in der sechsten hatten wir Reli. Freitags. Wie viel Disziplin kann man von zwei 18-Jährigen erwarten?

708. Wann ist die Welt am schönsten?
Das ist mir zu pauschal, aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass die Welt des Filius am schönsten ist, wenn wir alle drei  zusammen auf dem Sofa faulenzen. Dann ist alles gut. Und für mich irgendwie auch.

709. Was hast du erst vor Kurzem herausgefunden?
Dass Doris Day noch am Leben war. Also bis zu dem Tag, an dem sie gestorben ist, aber das war ja eben erst vor Kurzem. Boa. Wer das verstanden hat, kriegt ein Eis!

710. Magst du Kostümpartys?
Geht so.

711. Wie schnell weichst du vom vorgegebenen Pfad ab?
Wenn es nicht sein muss, gar nicht.

712. Was ist das beste Gefühl der Welt?
Geborgenheit.

713. Was machst du meistens um drei Uhr nachmittags?
Küche aufräumen während der Filius Hausi macht. Und wie fürchterlich, dass ich jetzt echt „Hausi“ geschrieben hab.

714. Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du dich sehr gut verstehen?
Mit Barack Obama.

715. Was würdest du servieren, käme die Königin von England zum Tee?
Eine Biskuitrolle. Da machste nix falsch.

716. Was kannst du einfach auf morgen verschieben?
Rechnungen schreiben. Wäsche waschen. Das Altpapier rausbringen.

717. Was macht ein Spaziergang durch die Natur mit dir?
Dass ich mich aufs Wesentliche besinne. Und er erweckt das Bedürfnis, das öfters zu tun.

718. Welches Lied passt am besten zu deiner Beziehung?
Ob es passt, weiß ich nicht, aber hallo Welt: Das ist „Unser Lied“:

719. Wie sieht deine ideale Welt aus?
Friedlich. Gleichberechtigt. Satt. Plastikfrei.

720. Was bedeutet für dich Geselligkeit?
Zusammensein, was Gutes trinken, essen, lachen, Clownsgeschichten erzählen.

1000 Fragen – #35

#1, #2, #3, #4, #5, #6, #7, #8, #9, #10, #11, #12, #13, #14 , #15 , #16, #17, #18, #19, #20, #21, #22, #23, #24, #25, #26, #27, #28, #29, #30, #31, #32, #33, #34,

681. Was war deine letzte gute Tat?
Ach du je. Da fällt mir jetzt nichts ein. Dann wirds ja mal wieder höchste Zeit. Täglich eine, oder wie war das?

682. Siehst du deine Lieblingsmenschen jede Woche?
Nicht alle, aber viele schon.

683. Was war deine beste Entscheidung im vergangenen Jahr?
Doch nochmal zum schönsten Campingplatz der Welt zu fahren um dort den Sommerurlaub zu verbringen.

684. Was war das beste Konzert, das du jemals besucht hast?
Das möchte ich so gar nicht festlegen. Die meisten Konzerte, die ich besucht habe, fand ich ziemlich toll. Beim letzten Depeche-Mode-Konzert, das ich besucht hab (ich glaube das war 2008 oder 2009), hatte ich einen Sitzplatz relativ weit vorne, aber so seitlich neben der Bühne. Das war überwältigend, die Jungs so nah erleben zu können. Und bei Pink hatte ich damals auch Gänsehaut. Und vergangenes Jahr, bei Wincent Weiss, weil das auch so klein und nahe war und einfach wunderschön. Ein bestes gibt es da nicht.

685. Womit belohnst du dich am liebsten, wenn du hart gearbeitet hast?
Netflix.

686. Hast du schon mal jemanden zum Weinen gebracht?
Ich hoffe nicht.

687. Zählt für dich Qualität oder Quantität?
Das lässt sich doch pauschal so nicht entscheiden. Das kommt ja immer drauf an, worum es geht.

688. Was ist die beste Medizin gegen Liebeskummer?
Chick flicks, Schokolade, Eis, Alkohol. Aber es ist schon sehr, sehr lange her, dass ich so richtig echten Herzschmerz hatte. Zum Glück.

689. Welche fünf Dinge würdest du in einen Picknickkorb tun?
Prosecco, Gläser, Fingerfood, Sonnencreme und eine Boombox.

690. Hast du viel Selbstvertrauen?
Geht so.

691. Wen fragst du, wenn du einen weisen Rat brauchst?
Je nach Thema. Eine Freundin, meine Mama, meinen Bruder. Oder ich überlege, was mein Papa mir jetzt geraten hätte.

692. Was ist das Schönste am Nach-Hause-Kommen?
Ich kam gestern nach einem Mädelswochenende heim und das Schönste war, zu spüren, dass ich vermisst wurde und dass meine beiden sich freuen, dass ich wieder da bin.

693. In welchem Unterrichtsfach warst du in der Schule gut?
Deutsch und Englisch. Who would have guessed.

694. Wann hast du zuletzt ein Baby in den Armen gehalten?
Oh, das ist ne Weile  her. Außer meinem eigenen mag ich das gar nicht so sehr. Ich hab immer Angst, dass ich was kaputt mache. Und die sind auch immer so warm.

695. Würdest du jemanden wie dich gern zur Freundin haben?
Hab ich doch. Ich versuche stets, mir selber eine gute Freundin zu sein.

696. Kannst du gut warten?
Komischerweise ja. Es hilft ja auch nix.

697. Welches Problem würde dich veranlassen, zum Psychologen zu gehen?
Eine Depression oder ein Zustand, der mein Leben einschränkt.

698. Was möchtest du irgendwann noch lernen?
Stepptanz!

699. Worauf kannst du keinen einzigen Tag verzichten?
Auf Musik.

700. Wie oft beginnst du einen Satz mit: „Als ich so alt war wie du …“?
Das weiß ich nicht. Ich sag das vielleicht schon ab und zu mal. Abereine konkrete Zahl kann ich da jetzt nicht nennen.

1000 Fragen – #34

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661. Magst du es, wenn man sich um dich kümmert?
Grundsätzlich schon, wenn das bedeutet, dass man wirklich auf meine Bedürfnisse eingeht. Was ich nicht brauche, ist eine ungefragte Kümmerung. Dann fühle ich mich schnell bevormundet. Ich mag es sehr, wenn der Filius seine Hand auf meine Wange legt und fragt, „alles gut?“. Dann fühle ich mich sehr gut umsorgt.

662. Welchen Wunsch wirst du dir nie erfüllen?
Eine Oscar-Rede zu halten.

663. Was war die interessanteste Einladung, die du jemals bekommen hast?
Kurz drüber nachgedacht. Geht es jetzt um das Event, zu dem ich eingeladen wurde oder um die Einladungskarte an sich? Zu beidem fällt mir jetzt irgendwie nichts Herausragendes ein. Originelle Einladungen bekommt man ja durchaus ab und an. Aber „interessant“? Wenn es sich aufs Event bezieht – ja, tja, da fällt mir halt auch nix dazu ein.

664. Wie würden dich deine Freunde beschreiben?
Fröhlich. Anstrengend. Eigen. Sollte man doch eigentlich meine Freunde fragen. Ne?

665. Wer hat dir in deinem Leben am heftigsten wehgetan?
Ein, vielleicht zwei Menschen. Aber das ist lange  her und gehört hier auch nicht hin.

666. Was war ein Wendepunkt in deinem Leben?
Als mein Kind geboren war.

667. Glaubst du, dass Menschen die Zukunft vorhersagen können?
Nein. Wobei … es gibt da so ein paar Folgen von den Simpsons …

668. Was kannst du fast mit geschlossenen Augen tun?
Nachts aufs Klo gehen.

669. Auf welchem Platz in der Klasse hast du am liebsten gesessen?
Zwischen meinen beiden Freundinnen.

670. Vermeidest du bestimmte Musik, weil du davon traurig wirst?
Nein! Im Gegenteil. Manchmal zieh ich es mir voll rein.

671. Bist du ein Mensch der Worte oder ein Mensch der Tat?
Muss ich das wirklich aussprechen?

672. Welcher deiner fünf Sinne ist am besten entwickelt?
Ich hab ein fotografisches Gedächtnis. Ist das ein Sinn? Also mal sehen. Ich kann ohne Brille bzw. Kontaktlinsen nix sehen. Ich höre normal. Ich rieche … ah, das könnte es sein. Ich bin sehr geruchsempfindlich.

673. Wann hast du Mühe, dir selbst in die Augen zu schauen?
Hab ich nicht.

674. Wer kann dich am besten trösten?
Der Filius.

675. Was war deine größte Dummheit?
Die Margarita vergangenen Donnerstag zu trinken, obwohl sie nach Spiritus gerochen und geschmeckt hat. Börks.

676. Über welches Unrecht kannst du dich sehr aufregen?
Ich rege mich derzeit sehr darüber auf, wie in bestimmten Kreisen (man muss sich nur die Kommentare AfD-naher Facebook-Gesichter unter manchen Meldungen durchlesen) über die Fridays-for-Future und über Greta Thunberg gesprochen wird. Es widert mich ziemlich an, dass konservative, privilegierte alte Männer junge Leute verunglimpfen, denen was an unserem Planeten liegt. Nur weil sie, sollten die Forderungen auch nur ansatzweise erfüllt werden, Teile ihrer Bequemlichkeit und ihre Privilegien aufgeben müssten. Ja, das regt mich sehr auf.

677. Was war das schönste Kompliment, das du jemals bekommen hast?
Das stand letztens in meinem Muttertagsherzen drin und ist geheim.

678. Was entscheidet, ob dir jemand sympathisch ist oder nicht?
Mein Herz.

679. Was geht zu langsam?
Die Rettung des Planeten, Verbot von Plastikverpackungen und Weichspüler, Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs, alles, alles, was mit der Rettung der Umwelt in Verbindung gebracht werden kann. Und das Impeachment von Donald Trump.

680. Welches Musikstück soll auf deiner Beerdigung gespielt werden?

1000 Fragen – #33

#1, #2, #3, #4, #5, #6, #7, #8, #9, #10, #11, #12, #13, #14 , #15 , #16, #17, #18, #19, #20, #21, #22, #23, #24, #25, #26, #27, #28, #29, #30, #31, #32

641. Welches Musikinstrument würdest du gern spielen?
Akkordeon! Wirklich, das ist kein Witz. Wir haben vor einiger Zeit mal mit dem Chor zusammen ein Lied mit einem Akkordeon-Orchester gesungen und das war wirklich toll. Ich finde das ein super Instrument. Naja, vielleicht irgendwann … und falls das nicht klappt, könnte ich meine Klavierkenntnisse ja mal wieder auffrischen. Nur – wohin mit dem Klavier…

642. Hast du eine umfassende Ausbildung?
Was ist eine „umfassende“ Ausbildung? Ich hab Abitur und einen Magister in verschiedenen Literaturwissenschaften (Amerikanisch, Deutsch, Englisch). Oder ist damit die „Schule des Lebens“ (chchch) gemeint? Ich empfand meine Ausbildung als sehr einseitig, aber das lag ja in der Natur der Sache. In meinen verschiedenen Jobs habe ich außerordentlich viel gelernt. Aber umfassend? Keine Ahnung.

643. Für wen hast du eine Schwäche?
Für jeden, der sich bemüht.

644. Was ist dein größtes Hemmnis?
Meine innere Zensur.

645. Was machst du heute?
Heute werde ich, und das ist DRINGENDST notwendig, endlich mal wieder gründlich durchsaugen und, falls noch Zeit ist, durchwischen. Dann kommt der Filius heim und bekommt Mittagessen. Am Nachmittag schicke ich den zum Tennis (zum ersten Mal allein, also ohne Erwachsenenbegleitung) und wenn ich ihn dort abgeholt habe, fahren wir ins Reisebüro, die Reiseunterlagen FÜRS SCHIFF abholen. Jippie! Wenn danach noch Zeit ist, wird das obere Bad noch geputzt. Aber mal schauen.

646. Worüber hättest du länger nachdenken sollen?
Über meine Berufsausbildung und generell immer, ob ich diesen Warenkorb wirklich „zur Kasse“ bringen soll.

647. Bist du lieber im Recht oder hast du lieber Glück?
Das eine schließt das andere ja überhaupt nicht aus. Ich hab nicht gerne Unrecht und ich hab bisher in meinem Leben unverschämt viel Glück gehabt. Ich denke, zweiteres kann man sich doch eh nicht aussuchen. Oder?

648. Was hältst du von den Partnern deiner Freundinnen?
Meistens hab ich sie gern.

649. Welche Eigenschaft deines Vaters hättest du auch gern?
Seine Besonnenheit und seine Weitsicht.

650. Welche Idee musst du irgendwann noch aufgreifen?
Wenn mit Idee eigentlich „Plan“ gemeint ist, dann möchte ich irgendwann mal noch Tap Dance lernen.

651. Wie würdest du dein Leben mit drei Stichwörtern beschreiben?
Glücklich, Überquellend, Schön.

652. Was ist das Beste am Erwachsensein?
Dass ich niemanden um Erlaubnis fragen muss.

653. Bist du ein Kämpfertyp?
Leider nein.

654. Wie viel Fantasie hast du?
Wenn es darum geht, mir auszumalen, was dem Filius oder dem besten Mann alles passieren könnte – viel zu viel zu viel.

655. Könnten sich Menschen ändern?
Natürlich. Ich ändere mich auch.

656. Versuchst du, ein Problem zuerst selbst zu lösen?
Meistens.

657. Was hättest du gern zehn Jahre früher gewusst?
Dass Kapselmaschinen der Untergang der Menschheit sind. Und dass alles gut wird.

658. Was wird dein nächstes Projekt?
Mein nächstes Projekt ist mein aktuelles Projekt: ENDLICH mal die 1000 gerahmten Fotos aufhängen, die ich alle in Kisten und Taschen hier rumfahren hab. Mann.

659. Machst du häufig mehrere Dinge gleichzeitig?
Ich versuche es zu vermeiden. Aber ich hab zum Beispiel immer das Radio oder den TV laufen, wenn ich in der Küche was schaffen muss.

660. Was liegt dir immer noch im Magen?
Das Salatdressing von gestern Abend.

1000 Fragen – #32

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621. Von wem hast du vor Kurzem Abschied genommen?
Das kommt jetzt drauf an, was mit „Abschiednehmen“ gemeint ist. Ob jemand gestorben ist? Oder ob ich einfach „Tschüss“ gesagt hab? Also gestorben ist aus meinem direkten Umfeld vor Kurzem zum Glück niemand. Tschüss gesagt hab ich heute Morgen zum Filius und zu dem besten Mann.

622. Bist du (oder wärst du) eine Jungenmutter oder eine Mädchenmutter?
Ich bin eine Mutter. Was macht das denn für einen Unterschied, um Himmels Willen. Egal ob man einen Jungen oder ein Mädchen groß zieht, man ist eine Mutter. Wenn wir jetzt hier schon anfangen, Unterschiede zu machen … du meine Güte. Manchmal wünsche ich mir die 70er-Jahre zurück. Da gabs halt Playmobil. Und Lego. Und Überraschungseier. Für KINDER.

623. Hast du schon mal individuelle Ansichtskarten gestaltet?
Ja, das hab ich tatsächlich, schon mehrfach.

624. Wir würde dich deine Familie beschreiben?
Als die, die immer alle zusammenhält? Egal ob Kusinentreffen, Spargelessen oder Weihnachtsmenü … ich möchte das haben, also manage ich das auch. Ich mag’s, wenn alle am Tisch zusammensitzen und zufrieden sind. Und bei uns ist es auch immer lustig.

625. Wonach suchst du deine Kleidung aus?
Nach Jahreszeit, Anlass, Tagesform, Farbe, Laune und ob ich das Haus verlassen muss oder nicht.

626. Welche deiner Eigenschaften magst du nicht?
Ich bin zögerlich. Ich zweifle. Ich bin viel zu emotional. Und damit meine ich: Der-Filius-bringt-ein-Null-Fehler-Diktat-nach-Hause-und-ich-heule emotional. Ich bin sehr faul. Und ich bin ein Lästermaul.

627. Welches Gericht würdest du am liebsten jeden Tag essen?
Och.  Wenn ich wirklich müsste, dann wahrscheinlich Pizza.

628. Mit welchem Gefühl spazierst du durch den Zoo?
Mit gemischten Gefühlen. Einerseits finde ich, es ist der absolute Wahnsinn, einen Meter weg von einem echten Elefanten zu stehen oder nur eine Glasscheibe zwischen sich und einem Gorilla zu haben. Der Wahnsinn. Andererseits finde ich es natürlich schlimm, dass die Tiere eingesperrt sind und kein artgerechtes Leben führen dürfen.

629. Bei welcher Angelegenheit hättest du deine Grenzen früher aufzeigen müssen?
Also ich denke das ist hauptsächlich meine Schwangerschaft und die ersten Wochen mit dem Filius. Da wurde mir definitiv zu viel reingeredet und ungefragt Ratschläge gegeben. Vieles hat mich sehr verunsichert und ich glaube ich habe deswegen auch so manchen Fehler gemacht. Ich hätte da viel konsequenter sagen müssen, „WIR machen es aber SO.“ Punkt. Heute tu ich das, damals wusste ich es leider nicht besser.

630. Welcher Film ist für dich der beste/ resp. schlechteste Film, der jemals produziert wurde?
Das ist ja wie mit den Büchern. Wie soll ich bei dieser unglaublichen Menge den einen besten Film benennen. Das kann ich nicht. Ich fand Inception sehr toll und liebe Love, Actually. Ich habe neulich fast atemlos den Film „My Beautiful Boy“ angesehen und noch tagelang über ihn nachgedacht. Ich habe unendlich viele Filme gesehen, dich ich unendlich toll fand. Ein schlechter fällt mir nicht mal ein einziger ein … ts.

631. Ist jeder Tag ein neuer Anfang?
Wenn man ihn dazu macht, schon.

632. Wo gehst du beim ersten Date am liebsten hin?
Die Frage kann ich so nicht beantworten. Ich date nicht. Früher (TM) bin ich glaube ich immer klassisch essen oder „was trinken“ gegangen. Bescheuert ist ein erstes Date im Kino oder in der Disco. Ich habe mich mal an einem Abend mit zwei Typen in der gleichen Disco verabredet und hab dann einen dritten geküsst. Aua.

633. Wann musstest du dich zuletzt zurückhalten?
Das muss ich täglich und dauernd und es gelingt mir mehr oder minder. Ach so, es geht ja nicht unbedingt ums Essen. Also, hm. Keine Ahnung. Vielleicht bei der letzten Elternbeiratssitzung?

634. Kannst du jemanden imitieren?
Ja. Ich kann die Ricky vom Pop-Sofa nachmachen. Und Marcel Reich-Ranicky. Und noch andere.

635. Was hättest du viel früher tun müssen?
Mich um eine berufliche Richtung kümmern. Sowohl Interessens- als auch Ausbildungsmäßig. Jetzt bin ich halt selbstständige Lektorin.

636. Singst du im Auto immer mit?
Ja. Immer. Also, wenn Musik läuft.

637. Mit wem würdest du gern tauschen?
Mit gar niemandem. Manchmal würde ich gerne wissen, wie das ist, nachts so scharf sehen zu können wie der beste Mann. Aber sonst? Nö.

638. Wann hast du zuletzt heftig gejubelt?
Ich glaub das war neulich bei einem Championsleague-Spiel? Keine Ahnung. Oder heute, als meine Nivea-Tasche kam? Ach, es gibt doch so oft einen Grund zum Jubeln …

639. Wie läuft es in deinem Liebesleben?
Läuft.

640. Wodurch wirst du inspiriert?
Durch andere Menschen und durch Dinge, die ich lese oder im TV sehe oder höre. Leider immer nur kurz.

1000 Fragen – #31

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601. Worauf achtest du bei jemandem, dem du zum ersten Mal begegnest?
Auf die Augen. Immer auf die Augen.

602. In welcher Hinsicht könntest du etwas aktiver sein?
Sport. Ich bewege mich zu wenig und ich merke das auch. Das wird echt im Alter zum Problem. Warum das so schwierig ist, weiß ich nicht, ich bin einfach sehr, sehr faul. Grmpf.

603. Spielst du in deinem Leben die Hauptrolle?
Hm, ich denke, die Rolle ist inzwischen aufgeteilt, der Filius und meine Familie insgesamt nehmen da schon ganz schön viel Raum ein. Aber ich denke, das ist ganz normal und es ist auch gut.

604. Welcher Lehrer hat einen positiven Einfluss auf dich gehabt?
Mein erster Englischlehrer im Gymnasium, der Herr Gartner. Der war streng und fair und hat so tollen Englischunterricht gemacht, dass mir die Sprache wirklich zur Herzenssprache geworden ist.

605. Was würdest du am meisten vermissen, wenn du taub wärst?
Die Musik und das Singen. Dem nächtlichen Atmen des Filius lauschen. Das Meeresrauschen. Regen auf dem Hausdach. Aber am allermeisten die Musik.

606. Über welche Nachricht warst du in letzter Zeit erstaunt?
Für mich Reizthema Nr. 1: Die unsägliche Uhrenumstellung. Nachdem das jahrelang einfach ignoriert wurde, bin ich jetzt schon sehr erstaunt darüber, dass es plötzlich so schnell geht. Naja, relativ schnell, aber doch. Bleibt das Zittern, ob die uns wirklich die ewige sogenannte Sommerzeit aufdrücken und wir dann alle von September bis März depressiv werden, weil wir morgens bis 9 Uhr im Dunkeln munkeln müssen. Ach, ich reg mich schon wieder auf.

607. Wärst du gern wieder Kind?
Manchmal schon. Erst gestern haben wir uns drüber unterhalten, wie das früher war, als Kind, als man sich danach gesehnt hat, endlich erwachsen zu sein und alles tun zu dürfen, was man will. Das hat sich ja dann oft in „Süßes essen, was und wann ich will“ und „im Fernsehen ansehen, was und wann und wie lange ich will“ erschöpft. Und diese Sehnsucht hat man ja als Erwachsener nicht mehr, weil man genannte Dinge einfach tun kann. Und Tatsache ist – soooo toll ist es dann irgendwie auch nicht. Ok, manchmal schon. Aber ich schweife ab – ja, manchmal denke ich, Kind sein ist schon toll. So sorglos und unbeschwert sein dürfen … aber ich möchte nicht nochmal Jugendliche sein und erwachsen werden müssen. Dieses seinen Platz suchen müssen in der Welt, dieses Ausprobieren, Testen, Sich-Finden müssen … das brauche ich nicht nochmal. Angekommen sein ist schon schön.

608. Was kannst du stundenlang tun, ohne dass es dir langweilig wird?
Lesen. Netflix kucken.

609. Wann warst du zur richtigen Zeit am richtigen Ort?
17. September 2004, Perkins Park, Stuttgart.

610. Denkst du oft darüber nach, wie Dinge hergestellt werden?
Ich denke eher drüber nach, wie Dinge ursprünglich erfunden wurden. Kuchen backen zum Beispiel, oder Stricken – wer denkt sich denn sowas aus? Wie Dinge hergestellt werden – das sind meine Lieblingsbeiträge bei der Sendung mit der Maus.

611. Welchen kleinen Erfolg konntest du zuletzt verbuchen?
Fällt mir nix ein.

612. Wirst du am meisten jünger oder älter geschätzt?
Lange Zeit wurde ich immer für jünger geschätzt. Momentan kann ich es gar nicht einschätzen. Ich komm ja nicht raus. Wenn die Frage lauten würde, wie ich mich fühle – na, jünger. Ewige 35, würde ich sagen. Gruselig, dass diese Zahl aus meiner Perspektive so wesentlich jünger ist, als ich tatsächlich bin. Hilfe.

613. Wann hast du zuletzt Sand zwischen den Zehen gespürt?
Das müsste vergangenes Jahr in den Sommerferien an der Adria gewesen sein.

614. Welchen Beruf haben sich deine Eltern für dich vorgestellt?
Keinen. Das haben sie mir ganz allein überlassen. Sieht man ja, was draus geworden ist. Aber im Ernst, jetzt, da ich selber in der Elternrolle bin: ich finde es anmaßend, sich eine bestimmte Berufsrichtung für sein Kind vorzustellen. Ich wünsche ihm aber, dass er etwas findet, für das er brennt. Das macht das Arbeitsleben so viel leichter.

615. Welches Gerät von früher fehlt dir?
Wir haben keinen DVD-Spieler mehr und der fehlt mir!

616. In welcher Hinsicht denkst oder handelst du immer noch wie ein Kind?
Manchmal kann ich den kindlichen Glauben an ein wohlwollendes, göttliches Wesen wieder aufleben lassen. Manchmal kommen alte Ängste wie Ausgeschlossen werden oder dass hinter meinem Rücken über mich gelästert wird wieder hoch. Aber ich weiß, dass das alte Kindheitstraumata sind.

617. Heilt die Zeit alle Wunden?
Nein. Manche Wunden bleiben.

618. Bist du romantisch?
Ja!

619. Was würdest du deinem jüngeren Ich mit auf den Weg geben?
Ach, so vieles und dann auch wieder nichts. Ich würde ihr auf jeden Fall sagen, dass sie schön ist und genug und dass sie sich  nicht verrenken muss, um jemandem zu gefallen. Ich würde ihr sagen, dass sie keine Beziehung braucht, um vollwertig zu sein. Ich würde ihr sagen, dass alles gut wird. Und ich würde ihr sagen, dass sie eine ordentliche Berufsausbildung wählen soll und was gscheites machen.

620. Was machst du mit Souvenirs, die du bekommen hast?
Ich erinnere mich nicht, wann ich zuletzt ein Souvenir bekommen habe … ich glaube, das ist völlig aus der Mode gekommen, oder?

1000 Fragen – #30

#1, #2, #3, #4, #5, #6, #7, #8, #9, #10, #11, #12, #13, #14 , #15 , #16, #17, #18, #19, #20, #21, #22, #23, #24, #25, #26, #27, #28, #29

581. Wie kannst du es dir selbst leichter machen?
Also um mal eines vorneweg zu nehmen: Ich habe es nicht schwer. Ich hab ein gutes, leichtes, angenehmes Leben. Vielleicht ist es manchmal zu einfach, denn so Dinge wie Kindergeburtstag organisieren, das Weihnachtsessen bei mir ausrichten, Ostern planen können schon mal zu Schnappatmung bei mir führen. Liegt vielleicht auch am Blutdruck. Ich mach es mir dann leichter durch Listen schreiben, Pläne machen, genau auflisten, an welchem Tag was zu tun ist. Aber ansonsten: läuft bei mir.

582. Worum weinst du insgeheim?
Wenn ich das jetzt hier schreiben würde, wäre es ja nicht insgeheim, oder?

583. Hast du jemals einen Liebesbrief geschrieben?
Auweia, ich hoffe: Ja. Ich kann mich aber nicht erinnern. Vielleicht geschrieben und nie abgeschickt? E-Mails gab es da glaub ich mehr … Oweh, wie schlimm!

584. Hast du jemals einen Liebesbrief erhalten?
Das schon.

585. Spendest du regelmäßig für einen guten Zweck?
Hm. Wenn die Kinder an der Tür klingeln und für den Tierschutz sammeln: immer. Das hab ich früher auch gemacht und ich weiß genau, wie man sich freut, wenn ein bisschen mehr als 1 Euro (damals eine Mark, klar) in der Dose landen. Meine Weihnachtskarten kauf ich bei Unicef. Ansonsten könnte ich da noch mehr machen, das stimmt schon. Danke für die Erinnerung.

586. In wie vielen Weltstädten bist du gewesen?
Also ich fang mal an, zu überlegen: Berlin, Paris, Rom, Neapel, Amsterdam, Florenz (zählt des?), Venedig, Frankfurt, München, Bielefeld, Tübingen (*chchch*), Wien, Graz, London, Brüssel, New York, Boston, Washington D.C., Philadelphia, Charleston, New Orleans, Los Angeles, San Francisco, Las Vegas.

Weiß nicht genau, was eine Weltstadt definiert. Stuttgart zähl ich jetzt nicht so wirklich dazu. Oder?

587. Welchen Modetrend von früher findest du heute lächerlich?
Ich hatte als Teenager noch keine gelochten Ohrläppchen und hab deshalb immer solche runden Ohrclips getragen. Ich hatte die in allen Farben, immer passend zum Outfit. Heute denke ich, die Dinger haben mich dermaßen alt gemacht … und ja, lächerlich.

588. Ist deine Grundeinstellung positiv?
Ja.

589. Wie reich wärst du gern?
Och. Ich hab alles, was ich brauch. Ich fühl mich reich an Liebe und Freundschaften. Mehr geht fast gar nicht.

590. Darf man lügen, um jemanden zu schützen?
Natürlich.

591. Was hast du in letzter Zeit gebraucht gekauft?
Sommerklamotten für den Filius. Ich kaufe, seit er ca. ein halbes Jahr alt ist, sehr viele Sachen auf dem Basar. Zum einen, weil es da oft echt megacoole Sachen hat, zum anderen ist das unter anderem mein Beitrag zur Nachhaltigkeit.

592. Was ist als Kopie besser als das Original?
Es gab mal eine Coverversion von dem Song „Umbrella“ (Original von Rihanna) von einem Künstler, dessen Name mir nicht einfällt. Die war unglaublich schön.

593. Hörst du gut auf deinen Körper?
Manchmal.

594. Von welchem Beruf weisst du nicht, was man da genau macht?
Experte/-in

595. Was stimmt nicht, wenn du dich jetzt umschaust?
Alles ist wie es sein soll!

596. Was wünschst du dir für die Menschheit?

597. Gehst du unter die Leute, wenn du dich allein fühlst?
Also nicht unter irgendwelche Leute. Tatsache ist aber: Als Mama ist man wirklich selten alleinallein, also so, dass man drunter leidet. Ich bin sehr gerne alleine und genieße das auch. Wenn ich einsam bin, weiß ich, wen ich anrufen kann.

598. Welche Droge würdest du gern ausprobieren, wenn sie legal wäre?
Ich habe kein Interesse an Drogen. Wer den Film „My Beautiful Boy“ gesehen hat, versteht, warum. Sicher, ich hab mal nen Joint (oder zwei) ausprobiert und fand das auch ganz witzig. Es geht aber auch gut ohne. Ich trink gern mal nen Gin Tonic oder nen Aperol Spritz. Oder nen Prosecco. Das macht auch Laune!

599. Wann hattest du zuletzt Schmetterlinge im Bauch?
So richtige, verliebte, krasse Tanzschmetterlinge? Hm. Vielleicht an meinem Hochzeitstag?

Und seitdem natürlich TAG UND NACHT.

600. Wie oft schaltest du dein Telefon aus?
Never ever.

1000 Fragen – #29

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561. Bedauerst du etwas?
Ja.

562. Welchen Zeichentrickfilm magst du am liebsten?
Ganz klar: Beauty and the Beast. Er war während meines Au-Pair-Jahres Anfang der 90er in den Kinos und da ich eine Fünfjährige zu betreuen hatte, war der Film in unserem Alltag sehr präsent. Und ich liebe bis heute die Figuren und die Lieder, es ist einfach ein sehr gelungener Film.

Ich meine: Wer singt da nicht aus vollem Halse mit?

563. Was würdest du deinem Kind gern fürs Leben mitgeben?
Dass er prima ist, genau so, wie er ist. Und dass die Türen zu seinem Zuhause immer offen stehen, ganz egal, was ist. Und dass es völlig egal ist, was andere über einen denken.

564. Welches Buch hast du in letzter Zeit mit einem tiefen Seufzer zugeklappt?
Hm, ja, ich les ja überwiegend nur noch elektronisch. Und zugegebenermaßen lese ich am Fließband. Ich genieße zwar jedes einzelne Buch, aber ich kann mich nach der Lektüre ganz schlecht dran erinnern. Leider sind die meisten Bücher aber auch halt „nur“ durchschnittlich gut. Ich vermisse so grandiose Werke wie „The Time Traveler’s Wife“ (unbezahlte Werbung).

565. Würdest du gern wieder in einer Zeit ohne Internet leben?
Spontan sage ich: Nein. Das Internet verbindet mich mit so vielen Menschen, die sonst womöglich gar nicht mehr Teil meines Lebens wären. Und der unbegrenzte Zugriff auf Information ist ebenfalls etwas, woran ich mich rasend schnell gewöhnt habe – ebenso wie Streamingdienste und, ja, eben auch Facebook. Leider hat das Internet aber auch große Schattenseiten. So denke ich zum Beispiel, dass diese unselige Impfgegnerbewegung ohne das Internet niemals  solch eine Größe hätte gewinnen können. Und manchmal finde ich es einfach nur erschreckend, was die Anonymität des Internets mit manchen Leuten macht.

566. Wann hast du zuletzt ein Bild ausgemalt?
Sowas mache ich nicht mehr, seit bestimmt 40 Jahren nicht.

567. Wer war deine Jugendliebe?
It’s safe to say: Das war Tommi Ohrner, aka Timm Thaler, der Junge, der sein Lachen verkaufte. Sowohl die Serie als auch den Schauspieler habe ich sehr geliebt. Ich war damals 8 oder 9.

568. Für wen hast du zuletzt Luftballons aufgeblasen?
Ich mach das nicht gerne, von daher ist es wohl eine Weile her – aber es war mit Sicherheit für den Filius.

569. Wie würden andere Personen deine Wohnung beschreiben?
Als gerade mal noch so aufgeräumt und erträglich sauber.

570. Mit wem stöberst du am liebsten in Erinnerungen?
Mit meinen Grundschulfreundinnen, mit meiner Mutter, mit meinem Bruder und mit meinen beiden Cousins.

571. Wie viele Stunden am Tag verbringst du vor dem Computer?
Im Schnitt so 4-5, denke ich. Das gilt aber nur für die Werktage.

572. Verschweigst du deinem Partner manchmal Sachen, die du gekauft hast?
Nur, wenn es für ihn eine Überraschung sein soll. Sonst nicht, warum denn?

573. Wen oder was benutzt du als Ausrede, um etwas nicht machen zu müssen?
Hm. Ich versuche tatsächlich, auch unangenehme Dinge auszuhalten. Okay, ich hab schon die Wetterlage als Ausrede benutzt, um nicht nach Tübingen zu irgendwelchen Sitzungen fahren zu müssen.

574. Gehst du gern ins Kino?
Ja, sehr gerne. Wenn da nur nicht – ich erwähnte es glaube ich bereits – dieses Synchronisierungs-Dilemma wäre.

575. Wie großzügig bist du?
Kommt drauf an – dem Filius gegenüber unendlich.

576. Was versuchst du zu vermeiden, weil du Angst hast?
Ich habe Angst vor Hängen (dafür gibt es leider kein Fremdwort, hab schon gegoogelt), also vermeide ich Berge. Ich habe eine etwas irrationale Angst vor maskierten Menschen, also vermeide ich Faschingsumzüge. Und ich vermeide den Zahnarztbesuch, wenn es geht. Was blöd ist. Macht das nicht.

577. Was ist deine neueste harmlose Leidenschaft?
Ich hab grad das Stricken wieder entdeckt und möchte mir nochmal Hauspuschen stricken, nachdem ich die letzten zu heiß gewaschen hatte (zum Filzen).

578. Was würdest du auf dem roten Teppich tragen?
Wentworth Miller am Arm. What else?

579. Wie geht es dir wirklich?
Mir geht es wirklich, ehrlich, echt gut.

580. Worauf hast du zuletzt schweren Herzens mit Nein geantwortet?
Ich glaub das war vor etwa einer Stunde, als ich meiner Mutter ein Konzert am kommenden Samstag absagen musste. Schade!

1000 Fragen – #28

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541. Führst du Tagebuch?
Leider nein. In unserer Familie (also genauer: bei meiner Mutter) gibt es die berühmt-berüchtigten „Goldenen Kalender“ (von Brigitte), in die meine Mutter täglich einträgt, was sie so gemacht hat und wo sie war. Hört sich ein bisschen piefig an, aber schon oft hat uns dieser Goldene Kalender gerettet, wenn wir grübelten, was wir wann und wo gemacht haben.  Ich habe das versucht, zu übernehmen, aber es gelingt mir leider nicht.

542. Welche Personen sind auf deinem Lieblingsfoto abgebildet?
Ich habe kein Lieblingsfoto. Also: Ich liebe Fotografien und in meinem „to-do“-Regal stehen kistenweise gerahmte Fotos, die ich endlich mal an die Wand nageln sollte. Aber ein wirkliches Lieblingsfoto ist da nicht drauf. Also wenn ich eines hätte, ist ja wohl klar, welche Personen darauf abgebildet wären. Oder?

543. Hast du häufig unnötigerweise Schuldgefühle?
Glaub nicht. Ich muss jetzt erst mal in mich gehen und überlegen, ob ich überhaupt jemals Schuldgefühle habe. Also wenn, dann sicher nicht unnötigerweise?

544. Was magst du am Sommer am liebsten?
Ganz klar: Eis, Gingerino und Schwimmbäder. In der Reihenfolge.

545. Auf was kannst du am leichtesten verzichten?
Weichspüler.
(Bitte benutzt keinen. Man braucht ihn nicht und er macht unsere Gewässer kaputt.)

546. Wie häufig gönnst du dir etwas?
Oft. Jetzt zum Beispiel gönne ich mir einen schönen, heißen Milchkaffee und vielleicht sogar auch drei Kekse dazu. Siehste mal.

547. Mit welcher Art von Fahrzeug fährst du am liebsten?
Mit dem Reisebus.

548. Wovon bist du glücklicherweise losgekommen?
Vom Rauchen und vom übermäßigen Plastikverbrauch (da arbeite ich aber noch weiter dran). Mit dem Rauchen bin ich glaube ich wirklich durch. Ich habe weder Verlangen danach noch (die wenige Male, die ich es seit April 2016 noch probiert hab) Genuss daran. Bläch.

549. Woran denkst du morgens zuerst?
Was steht an? Muss ich aus dem Haus? Was ziehe ich an?

550. Was hast du vom Kindergarten noch in Erinnerung?
Tee in Plastikbechern. Ich glaube, der war gesüßt, denn ich habe ihn als sehr lecker in Erinnerung. Trinkt heutzutage eigentlich überhaupt noch irgendwer Hagebuttentee?

551. Welchen Wochenendtrip oder welche Kurzreise hast du gerade geplant?
HA! Grad heute morgen sag ich zum besten Mann: Lass uns doch mal mit dem Filius für ein Wochenende ins Hotel gehen (weil der das sooo liebt). Und im Mai bin ich wahrscheinlich für ein Wochenende in Frankfurt. Und in den Pfingstferien bereisen wir die Ostsee per Schiff. Aufregend!

552. Bist du ein Landmensch oder ein Stadtmensch?
Leben kann ich nur in der Stadt (oder sagen wir mal: städtisch. Sachlich betrachtet wohne ich ja durchaus auf dem Land). Aber wenn ich auf dem Land (das bedeutet hier hauptsächlich: die schwäbische Alb) bin, genieße ich das sehr. Auch das wieder Heimkommen.

553. Mit welcher Person, die du nicht persönlich kennst, fühlst du dich verbunden?
Da fällt mir jetzt ehrlich keine ein.

554. Was gibt dir in schweren Zeiten Halt?
Das Vertrauen, dass es wieder besser wird. Mein Optimismus.

555. Bist du gut zu dir selbst?
Uneingeschränkt: Ja. Wer soll es sonst sein?

556. Was bedeutet Freundschaft für dich?
Zusammen Pferde stehlen können. Bedingungsloses Vertrauen. Bedingungslose Zuwendung (meint: Liebe). Alles teilen zu können – auch die absurdesten Ideen und Gedanken. Füreinander da sein, aufeinander zu achten und sich gegenseitig zu unterstützen. Eigentlich auch nicht anders als in einer Partnerschaft.

557. Wer hat dich in letzter Zeit überrascht?
Der Filius überrascht mich täglich neu.

558. Traust du dich, Fragen zu stellen?
Kommt aufs Gegenüber an.

559. Hast du Dinge vorrätig, die du selber nie isst oder trinkst?
Ich persönlich nicht, der Mann schon.

560. Setzt du dir Regeln, die du dir selber ausgedacht hast?
Kann schon sein.